Jennie Behner

 

ZUMBA INSTRUCTOR

Jeden Montag und Freitag von 18.00 bis 19.00 Uhr für nur 35 Euro im Monat bei einem 1 Jahr Vertrag

Infos zu ZUMBA  https://de.wikipedia.org/wiki/Zumba

 

Geschichte

Der kolumbianische Fitnesstrainer Alberto Perez berichtet auf seiner Website, er habe in den 1990er Jahren bei einem von ihm geleiteten Aerobic-Kurs die Musikkassette vergessen. Damit der Kurs nicht ausfiel, bediente er sich der einzigen ihm verfügbaren Musik – der Kassetten aus seinem Auto. Diese enthielten traditionellen Latin Salsa und Merengue, weshalb er improvisieren musste und den Kurs zu diesen für die Kursteilnehmer ungewohnten Rhythmen leitete. Perez lehrte es später als „Rumbacize“.[2] Nach dem anfänglichen Erfolg in Kolumbien brachte er 1999 Zumba in die Vereinigten Staaten. 2001 ließ Alberto Perez den Markennamen Zumba registrieren und gründete mit zwei Geschäftspartnern ein Unternehmen namens „Zumba Fitness LLC“. Mittlerweile werden unter dem Markennamen Zumba sowohl DVDs und CDs, wie auch Fitnesskurse, Videospiele und Sportbekleidung angeboten. Rund 15 Millionen Menschen, so heißt es auf der Zumba-Website, nehmen weltweit an über 200.000 Standorten in 180 Ländern an Zumbakursen teil.[3]

 

Musik und Choreografie

Zumba ist eine Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen. Zumba arbeitet dabei jedoch nicht mit dem Auszählen von Takten, sondern folgt dem Fluss der Musik. Im Gegensatz zum klassischen Aerobic gibt es bei Zumba keinen pausenlos durchgehenden Beat und die Bewegungen sind nicht standardisiert.[4] Stattdessen erhält jedes Lied passend zu seiner Charakteristik und zum Tanzstil eine eigene Choreografie.[5] Die Lieder stammen aus sehr unterschiedlichen folkloristischen, wie auch modernen urbanen Musikstilen, und die einzelnen Lieder sind meist durch kurze Pausen voneinander getrennt. Die Musik und die Tanzschritte kommen unter anderem aus den folgenden Stilen: Reggaeton, Cumbia, Salsa, Merengue[6], Mambo, Flamenco, Cha-Cha-Cha, Tango, Soca, Samba, Axé, Bauchtanz, Bhangra und Hip-Hop[7]. Die Tanzschritte des jeweiligen Musikstiles werden innerhalb der Choreografie mit Aerobic-Elementen (z. B. Kniebeuge, Ausfallschritt) verbunden, um den Belastungsgrad zu steigern.

Im Marketing betont Perez nicht Effizienz oder eine optimierte Trainingsmethode, sondern legt Wert auf den Spaß an der Musik und kreativen Bewegungen.[8] Perez betont, dass die Teilnehmer vornehmlich ihrem inneren rhythmischen Empfinden folgen und dieses dann immer mehr der vorgegebenen Choreografie anpassen sollen.

 

Dennoch wird Zumba von Fachleuten als anspruchsvolles Ganzkörpertraining eingeschätzt. Die Angaben zum vermuteten Energieumsatz unterscheiden sich jedoch stark. Der Sportwissenschaftler Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln hält bei dieser Belastungsart 1.670 kJ (= 400 kcal) pro Stunde für normal.[9] Zumba Instruktoren sind der Meinung, dass je nach Zumba variante Werte zwischen 2.500 und 4.200 kJ (= 600–1000 kcal) pro Stunde erreicht werden können[10] und das Magazin Men’s Fitness gibt den Energieumsatz mit ca. 3.000 kJ (= 725 kcal) pro Stunde an. Das Journal of Sports Science & Medicine zeigt eine Studie, bei der eine Person 300 bis 900 kcal mit einer Stunde langem Zumba-Training verbrennt.[11]