K-1Fullcontakt 

 

Ursprünglich eine japanische Kampfsport-Organisation, welche eine lange Zeit zu den bedeutendsten der Welt gehörte, etablierte ihr eigenes Regelwerk um Kämpfer aus verschiedenen Kampfkünsten gegeneinander antreten zu lassen.

 

K-1 kombiniert Techniken aus dem Kickboxen, Muay Thai, Boxen, Taekwondo, Karate, Savate und vielen anderen sogenannten Striking Kampfsportarten. Hierzu gehören im Allgemeinen alle Kampfsportarten bei denen man schlägt beziehungsweise tritt. Der Bodenkampf und das Ringen sind nicht mit inbegriffen.

 

 

Mittlerweile als eigenständige Disziplin im Kickboxen anerkannt gehört K-1 zur Königsdisziplin im Kickboxen, bei der sowohl Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Intelligenz, Technik  und Durchsetzungsvermögen gefordert sind. Daraus ergibt sich ein spannendes, sehr vielseitiges und auch forderndes Training. Dennoch ist unser K-1 Training nicht ausschließlich für erfahrene Wettkampfsportler aufgebaut , sondern richtet sich an alle, die sich sportlich weiterentwickeln wollen. Ob das Ziel der Wettkampf oder die körperliche Fitness ist, K-1 Training eignet sich hervorragend um die individuellen Ziele zu erreichen.


Geschichte Muay Thai 

Der erste offizielle Ring für einen Thaibox-Wettkampf wurde 1921 genutzt und 1929 kamen zum ersten Mal Boxhandschuhe zur Anwendung. Zuvor wurde nur mit Handbandagen gekämpft. Der Tiefschutz wurde aus Kokosnussschalen gefertigt. Bis ins Jahr 1929 galten 13 Kokosnussschalen, die ein Loch in der Mitte hatten und ins Wasser gelegt wurden, als Zeitmaß für einen Durchgang. Mit der ersten Schale, die unterging, war der Durchgang beendet. Nach diesem Jahr wurden festgelegte Rundenzeiten eingeführt, je nach Wettkampfklasse zwischen 2 × 2 Minuten bis maximal 5 × 3 Minuten. Muay Thai gewann nach dem Zweiten Weltkrieg durch Einführung fester Regeln immer mehr an Bedeutung. Es entstand eine Vielzahl an einzelnen unabhängigen Verbänden, die immer wieder im Streit miteinander lagen. Die Streitereien fanden erst ein Ende, als die Regierung 1995 den World Muaythai Council gründete. Weltweit unterstehen nun alle Muay-Thai-Verbände dieser Organisation. Der erste offizielle Titelkampf wurde am 26. Juni 1995 ausgetragen. Da gegenwärtig viele Muay-Thai-Schulen ihre Kämpfer nur noch dazu anhalten, im Ring gute Wetteinsätze zu erzielen und zu gewinnen, rückt der traditionelle Stil immer stärker in den Hintergrund. Der vormalige König von Thailand Bhumibol Adulyadej unterstützte deswegen reine Muay-Thai-Akademien, wie das Muay Thai Institut, in denen die Schüler sich keine Sorgen um Geld machen müssen und stattdessen den klassischen Stil lernen und auf traditionelle Art und Weise kämpfen. 

Kampfstil

Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen- und Knietechniken sowie das Clinchen. Eine charakteristische Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel, Rippenbereich oder Kopf gezielt. Je nach Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten mit den Knien gegen Oberkörper oder Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu. Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Ellenbogen- und Knietechniken wird Muay Thai als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Die Faustschlagtechniken sind ähnlich dem traditionellen europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners mit dem Faustrücken getroffen wird. Einige Stilarten erlauben Würfe. Da die Würfe sehr gefährlich sind, verbieten die meisten Regelwerke sie jedoch.